Chromebook / ChromeOS – Erfahrungen & Eindrücke

Published by Philipp Schuster on

Der Chromebook-Markt wächst und wächst und ist meiner Meinung nach immer noch zu unbekannt – zumindest in positiven Aspekten.
Mitte November 2013 bin ich auf den Zug der Chromebook-Besitzer aufgesprungen (Chromebook HP Pavilion) und konnte das Gerät nun zwei Monate testen und nun ist mir einfach mal danach meine Erfahrungen & Eindrücke mit anderen zu teilen.

Warum ein Chromebook?

Eigentlich wollte ich mir ein Tablet kaufen, da es einfach viel angenehmer ist zum surfen auf der Couch als mit Smartphone oder am Schreibtisch mit dem PC. Da sich ein Tablet aber nicht so sehr von (m)einem Smartphone von der Größe und Ausstattung unterschieden hätte, entschied ich mich für ein Chromebook. Größerer Bildschirm, sowie eine richtige Tastatur, was beim schreiben einfach um ein vielfaches angenehmer ist als eine Touch-Tastatur. Außerdem finde ich, dass dieses Chromebook (HP Pavilion) ein super Kompromiss aus Kompaktheit und Produktivität bietet, denn es hat mit seinen 14 Zoll und einer angenehm großen Tastatur eine Größe die perfekt in den Rucksack passt und sich auf jedem Schreibtisch und auf der Couch gut macht. Top!
Das Hauptargument, dass es von Google mit einem schicken Chrome-Logo ist, muss ich nicht noch extra erwähnen, oder? 😉

ChromeOS – Offline nicht zu gebrauchen?

Viele argumentieren gegen ChromeOS, dass es offline nicht zu gebrauchen sei. Aber was macht ihr denn bitteschön mit euren Windows-Geräten? Genau! Im Internet surfen, E-Mails schreiben, Chatten – alles im Internet! Und was macht ihr offline? Office-Aufgaben (Wobei einige sicherlich schon auf Google Docs o.ä. umgestiegen sein dürften 🙂 )
Und Office-Aufgaben kann man auf dem Chromebook ganz normal offline erledigen – was mir viele übrigens nicht glauben wollen! Mir ist nur Google Docs bekannt, aber es gibt sicherlich auch andere Anbieter (im Chrome Webstore).
Hier mal eine kleine Liste an Sachen die man offline nutzen kann:

  • Google Drive / Google Docs
  • Google Keep
  • Google Kalender
  • GMail

Okay, dass sind jetzt nur Google-Dienste (ich nutze sie alle und ich liebe sie 🙂 ), aber:
an alle Skeptiker: Einfach mal Chrome auf Windows installieren, kurz googlen und im Chrome Webstore nachschauen und ihr findet direkt eine Vielzahl an Offline-Fähigen Apps verschiedenster Anbieter sowie verschiedenster Art. Das ganze wird über moderne HTML5-Webtechniken realisiert.

Also abschließend kann man sagen, dass ChromeOS wirklich sehr auf das Web ausgelegt ist, aber grundlegende Aufgaben trotzdem offline funktionieren. Aber ich weiß auch nicht, was man sonst groß mit einem Laptop machen will… Windows-Spiele funktionieren nicht, aber damit kann ich gut leben.

Update: 21.01.14

Mit der Beta von Quickoffice kann man ebenfalls offline Dokumente bearbeiten. Im Chromebook muss ich z.B. nur auf eine *.doc-Datei doppelt tippen und es geht los! 🙂

Chrome Webstore Link

Chromebook: Ja|Nein ?

Mit einem Chromebook bekommt ihr für wenig Geld einen Laptop Zweitcomputer mit schlankem Betriebssystem und bescheidener Hardware (die für ChromeOS absolut ausreichend ist!), regelmäßige Software-Updates (parallel zu Chrome für Windows) sowie die volle Chrome-Google-Experience! 😉
Kann ich nur empfehlen! Bin äußerst zufrieden! 🙂

Zweitcomputer, da die meiste professionelle Software nur für Windows(/Mac/Linux) vorhanden ist. Ihr müsst euch bewusst sein, was ihr mit dem Gerät machen wollt.

Was kann man von Chromebooks in Zukunft erwarten?

Fakt ist, dass alle wichtigen globalen PC-Hersteller mittlerweile in den Chromebook-Markt eingestiegen sind. Samsung, HP, Acer, DeLL, Toshiba, Asus ..
Fakt ist, dass hinter ChromeOS die innovativste und leistungsfähigste Webfirma der Welt steht und Google mich bisher immer wieder überraschen konnte. Ich werde das mit Freude und Spannung weiterhin beobachten und hoffe, dass auch manch einer von euch da draußen daran teilnehmen wird. 🙂

Google: Chromebooks Produkt Seite

Geschrieben von meinem Chromebook 😉


Philipp Schuster

Hi, I'm Philipp and interested in Computer Science. I especially like low level development, making ugly things nice, and de-mystify "low level magic".

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