Reisebericht und Fotos aus Athen

Blick von Akropolis über Athen Richtung Meer
Blick von Akropolis über Athen Richtung Meer

Südlicher in Europa war ich in meinem Leben noch nicht. Es hat mich diesmal nach Griechenland nach Athen verschlagen und das sieben ganze Tage lang. Danke an meine Liebe Schwester, die mir das Flugticket zu Weihnachten geschenkt hat! Südlicher überhaupt war ich glaube ich nur in Los Angeles! Diesmal bin ich wieder so wie in Rom alleine unterwegs.

Wie bin ich diesmal vorgegangen um alle tollen Stellen der Stadt zu finden? Neben dem Flugticket gab es als Weihnachtsgeschenk gleich noch einen schicken Reiseführer mit dazu. Eigentlich bin ich nicht der Typ für sowas und nutze eher digitale Dinge. Er war aber einmal da und außerdem ein Geschenk, also habe ich ihn vor dem Urlaub und auch hier mehrfach intensiv gelesen und darin nachgeschlagen. Zusätzlich habe ich mithilfe von Google eine Google Maps-Karte mit allen Museen, Parks, Plätzen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten erstellt, die ich alle besuchen möchte.

Weg zur Akropolis

Weg zur Akropolis

Diesmal habe ich kein Hostel gehabt sondern ein Hotel. Es ist ein tolles Gefühl sich von seinem eigenen erarbeiteten Geld sowas leisten zu können. Es ist jetzt kein Luxus-Hotel, das möchte ich damit nicht sagen. Es ist aber sehr angenehm. In Dresden habe ich immer sehr viel Kontakt mit so vielen tollen Menschen – das ist auch wunderbar, aber hier kann ich so tatsächlich mal komplett abschalten ohne andere Menschen um mich rum. Mir gefällt das sehr!

Parthenon, Akropolis

Parthenon, Akropolis

Ich habe mittlerweile fast schon Routine. Am Flughafen landen, mit dem Bus in die Stadt und dann erstmal spontan umherlaufen. Als ich am Mittwoch ankam bin ich allerdings nach einer Stunde Erkundung erstmal ins Hotel gegangen. Ich reise aus Kostengründen (und aus Prinzip) nur mit Handgepäck. Dafür habe ich mir extra einen schicken Rucksack bei Amazon (wenn ihr den Link klickt kriege ich auch definitiv kein Geld, ehrlich!) bestellt. Der war groß genug für mehr als genug Sachen für 7 Tage + einen kleinen Rucksack für die Tagestouren. Der Große ist wirklich nicht praktisch um damit draußen lange durch die Stadt zu laufen und zu schwer, zum Transport auf Reisen aber perfekt! Also bin ich zum Hotel gegangen und hab erstmal ausgepackt.

Ich werde jetzt nicht aufzählen was ich an welchem Tag gemacht habe, ich versuche einfach kurz zusammenzufassen, was sehenswert ist und was mir positiv und negativ aufgefallen ist. Am positivsten ist für mich das tolle Wetter. Bisher hatte ich leider nur an einem Tag richtig Sonne mit 20 Grad (ich habe direkt Sonnenbrand bekommen..), sonst sind die Temperaturen eher bei 14 Grad und bewölktem Himmel. Wenn ich mich da aber an Deutschland zurück erinnere… Es schaut gut aus, dass Montag und Dienstag (meine zwei letzten ganzen Tage hier) nochmal sehr sonnige Tage werden! Ich brauche unbedingt nämlich noch ein Foto der Akropolis aus der Ferne am Tag (das bisherige ist nicht so toll) und eins während des Sonnenuntergangs.

Kleines Beweisfoto, ich war wirklich da ;)

Kleines Beweisfoto, ich war wirklich da 😉

Am besten in Athen sind die Viertel nahe der Akropolis. Viele enge, verwinkelte Gassen voller Restaurants, Cafes, Souvenirshops und – ganz besonders – VOLLER LEBEN! Die Atmosphäre in jenen Straßen ist entspannend, erholsam, euphorisierend und macht einen einfach glücklich. Ich habe in mehreren Läden griechisch gegessen und es war schlichtweg toll. Ich bin wirklich begeistert. Am meisten aber kann ich meinen „Stammladen“ hier empfehlen: Tylixto Greek Wrap. Pita für 2,40€ und man wird davon gut satt! Wer das nicht kennt: Eine Brotrolle mit Tsatsiki, Gemüse, Pommes und griechischem Fleisch. Ein Traum und ein unschlagbares Verhältnis aus Preis und Leistung!

griechische Pita

griechische Pita

Leider muss ich aber sagen, dass es fernab dieser wirklich wundervollen Straßenzüge wirklich hässlich, dreckig und stinkig wird und viele Obdachlose zu sehen sind. Wird vor allem an der Finanzkrise liegen. Das ist schade, aber so ist das leider. Sicher gefühlt habe ich mich aber überall und jederzeit.

Ein weiteres absolutes Highlight ist die Akropolis sowie der Hügel/das Wandergebiet daneben. Als Student kommt man übrigens hier und auch in alle Museen kostenlos rein! Auf die Akropolis muss man aber wirklich wenn die Sonne scheint und die Sicht klar ist. Der Ausblick auf die Akropolis selbst und über Athen ist einfach atemberaubend. Athen ist von oben viel, viel schöner als Rom. In Rom habe ich schon damals gemeint, dass die Stadt von oben „wie eine rote Masse ohne Strukturen“ erscheint. Athens Gebäude hingegen sind überwiegend weiß und, ich weiß auch nicht warum, aber man sieht die Stadt von oben wesentlich schöner. Dazu gibt es Blick auf das sechs Kilometer entfernte Meer. Einfach traumhaft schön! Ich kann mich an dem Ausblick nicht sattsehen.

Schildkröten in freier Natur

Schildkröten in freier Natur

Geht man von der Akropolis ein Stück weiter in das Wandergebiet (ich weiß nicht wie man es nennt, einfach hier bei Google Maps mal klicken: 37°57’56.0″N 23°43’03.0″E), ist der Ausblick aber am schönsten. Man sieht die Akropolis aus der Ferne und hat ein fantastisches Motiv. Auf der anderen Seite ist man näher am Meer dran und kriegt davon schönere Fotos. Das ist der beste Aussichtspunkt Athens und dort ist man fast komplett alleine. Geht unbedingt dort hin! Die Aussicht ist atemberaubend.

Noch erwähnenswert ist die Militärparade, die heute am Nationalfeiertag, den 25. März stattgefunden hat. Dass mein Urlaub in die Zeit des Nationalfeiertags fiel ist übrigens reiner Zufall. Es war meine erste Militärparade. Ich kenne zwar schon militärische Luftshows (siehe ILA Berlin 2014, ILA Berlin 2016 hat leider keinen Blogpost), aber das war doch nochmal etwas neues. Für Militärgerät-Begeisterte war das wie Weihnachten, Geburtstag und Silvester zusammen. Als da mehrere Leopard 2 Panzer fuhren hat es ordentlich gewummert. Wirklich beeindruckend. Die marschierenden Brigaden waren nett anzusehen, ich interessiere mich primär aber für die Technik.

Leopard 2-Kampfpanzer, Militärparade, Athen

Leopard 2-Kampfpanzer, Militärparade, Athen

Militärparade, Athen

Militärparade, Athen

Es war etwas befremdlich zu sehen, wie alle dem Militär über 60 Minuten lang zugeklatscht und zugerufen haben. Aber gut so ist das hier eben. Ich war sehr beeindruckt! Heißt nicht, dass ich Kriegsgerät und Krieg toll finde. Aber die Technik dahinter ist leider geil und aus Ingenieur-Sicht beeindruckend. Neben zahlreicher Panzer die durch die Stadt fuhren flogen mehrfach Flugstaffeln über den Himmel. Verschiedene Kampfjets, AH-64 Apache-Kampfhubschrauber, CH-47 Chinooks.. wirklich beeindruckend.

Ich bin froh in Athen zu sein. Mir gefällt es hier sehr gut und die Reise ist definitiv erholsam. Ich erlebe hier viele Dinge, komme super zurecht und sehe endlich das erste mal Griechenland. Für Morgen (Montag), Dienstag und Mittwoch steht noch an den Nationalgarten zu besichtigen, die Akropolis beim Sonnenuntergang zu beobachten, einige Museen zu besuchen und was mir sonst noch so spontan einfällt. Langweilig wird mir hier nicht! Gerade bin ich übrigens im Hotel am Macbook, da es vorhin geregnet hat und ich daher die Zeit so nutzen wollte.

Wenn in den folgenden Tagen noch was cooles passiert oder richtig tolle Fotos entstehen, dann mache ich noch einen zweiten Post hier im Blog. Bis dahin! Euer Phips 🙂

Blick auf Akropolis bei Nacht

Blick auf Akropolis bei Nacht

Syntagma-Platz, Athen

Syntagma-Platz, Athen

Blick vom Berg Lycabettus, Athen

Blick vom Berg Lycabettus, Athen

Blick auf Universität von Athen (links)

Blick auf Universität von Athen (links)

Viele Protestplakate in Athen

Viele Protestplakate in Athen

Müll, den man leider an vielen Stellen in der Stadt sieht - gar nicht so weit weg von den Hauptgassen

Müll, den man leider an vielen Stellen in der Stadt sieht – gar nicht so weit weg von den Hauptgassen

Odeon des Herodes Atticus-Theater

Odeon des Herodes Atticus-Theater

Parthenon, Akropolis

Parthenon, Akropolis

Parthenon, Akropolis

Parthenon, Akropolis

Dionysos-Theater

Dionysos-Theater

Griechisches Essen

leggar griechisches Essen

Philipp Schuster

Ich bin Philipp, studiere Informatik an der TU Dresden und arbeite als Werkstudent im Bereich Software-Entwicklung bei T-Systems MMS. Ich bin 20 Jahre alt und beschäftige mich in meiner Freizeit gerne mit meinem Blog, Programierung, Technik, aber auch mit Joggen und vielen anderen Dingen. Get To Know Me oder schreibt mich an!

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