Prüfungszeit + Netflix: Gemeingefährliche Mischung

Vor einem halben Jahr, noch vor dem Beginn meines Studiums habe ich mir gedacht in der Prüfungszeit lerne ich fleißig und arbeite auf mein Ziel hin. Ha, Pustekuchen! Obwohl ich erst im ersten Semester bin, scheine ich das Studentendasein schon fast komplett übernommen zu haben und prokrastiniere was das Zeug hält um bloß nicht zu lernen – leider. Die Wohnung ist geputzt, als würde die Queen zu Besuch kommen. Doch wenn man nichts mehr Putzen kann, dann muss man sich andere Alternativen suchen. Zwar habe ich schon wieder viele Ideen für interessante Blogbeiträge, doch wenigstens das habe ich mir bis nach den Prüfungen nun endgültig verboten. Mist, ein paar weitere Schlupflöcher gab es dennoch: Netflix und Amazon Prime.

Eigentlich bin ich wenn es um das Entdecken von neuen Filmen geht immer etwas kompliziert. Doch in den letzten drei Tagen habe ich drei neue Filme angeschaut, von denen ich zwei richtig, richtig gut fand. Ironischerweise sind die zwei Filme die mir besonders gut gefallen von den Kritikern nicht ganz so gut bewertet worden, während ein hoch gelobter Film mir wiederum nicht ganz zugesagt hat.

Fight Club

In den Netflix-Vorschlägen bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden und der Trailer sah auch ganz interessant aus. Ich fand den Film ein kleines bisschen psycho, vor allem wegen des vielen Blutes. Alles im allen fand ich den Film okay, nochmal sehen möchte ich ihn aber nicht unbedingt. Ich gebe dem Film 3/5 Sternen. Der Film ist aber definitiv anders, als alle anderen Filme. Ich kann nicht genau beschreiben was es ist, wer ihn gesehen hat weiß aber wovon ich rede. Viel mehr möchte ich allerdings euch die anderen zwei Filme empfehlen, die unten folgen. („Fight Club“ bei Google suchen | „Fight Club“ bei Netflix anschauen)

Red Dawn

Das ist die Art von Film, die ich mag. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie finde ich sowas cool und unterhaltsam. Es ist eine deutlich coolere Variante des Films „Tomorrow, When the War Began“, die Parallelen sind jedoch mehr als deutlich. Nordkorea überfällt eine amerikanische Stadt (bzw. die USA, der Film spielt aber nur in einer Stadt) und eine Gruppe Aufständiger, geführt von einem US Marine, stiftet Verwirrung und bekämpft den Feind so gut es geht. Auch wenn vieles der Handlung fragwürdig ist (US-Army komplett durch EMP ausgeschaltet? Militärische Anlagen sind EMP-geschützt?), hab ich mich gut unterhalten gefühlt. War echt spannend und mit Geballer wurde auch nicht gegeizt. Ich gebe dem Film 4/5 Sternen.

Wer auf Action, Geballer und amerikanischen Patriotismus steht, kommt hier auf seine Kosten. Vermutlich liegt das daran, dass man als Spieler von Ego-Shootern sich solche verrückten Szenen selbst manchmal im Kopf ausmalt und der Film dann einfach das zeigt, was man in Gedanken selbst nicht ganz ausformulieren konnte. Der Film ist definitiv besser, als die oben genannte Vorlage. („Red Dawn“ bei Google suchen | „Red Dawn“ bei Netflix anschauen)

Project Almanac

David und seine Freunde, allesamt klug und technikbegabt, entdecken, dass sein schon längst verstorbener, seinerzeit aber hochintelligenter Vater Pläne für eine Zeitmaschine entwickelt hat. Die Freunde bauen die Zeitmaschine, bis sie sie schlussendlich auch benutzen. Okay, das klingt jetzt zugegebenermaßen blöd, ist aber echt cool umgesetzt worden finde ich. Abgesehen von ein paar kleinen offensichtlichen Kleinigkeiten (Zeitreisen ist ja nicht möglich, aber nehmen wir an es würde gehen), wieso bleibt dann zum Beispiel am Film-Ende die Kamera zurück? Der Film hat mir von den drei neu entdeckten Filmen mit Abstand am besten gefallen. Er hat mich übrigens ganz stark an den Film „Chronicle – Wozu bist du fähig?“ erinnert, mit dem Unterschied, dass es hier um Zeitmaschinen geht und nicht um Superkräfte. Obwohl Michael Bay der Regisseur ist, fliegt gar nicht alles in die Luft. 😉 („Project Almanac“ bei Google suchen | „Project Almanac“ bei Amazon Prime Video anschauen)

Okay, ab jetzt erteile ich mir aber wirklich ein Netflix/Amazon/Whatever-Verbot, damit ich die Matheprüfung nächste Woche auch schaffe. Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, dass ich den Blog auch noch eine lange Zeit weiter betreiben kann. Weitere spannende Android- und Google-bezogene Themen sind aber definitiv in den Startlöchern, habt bitte noch ein wenig Geduld.

Philipp Schuster

Hey Leute, ich bin Philipp und studiere Informatik an der TU Dresden. Ich bin 19 Jahre jung und beschäftige mich in meiner Freizeit gerne mit meinem Blog, Technik, Computern, Programmieren, aber auch mit Joggen, Kochen und Backen. Get To Know Me!

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