Windows: Tipp für besseres Bild auf dem Monitor

Hier zwei kleine Tipps von mir, mit dem ihr mit wenigen Klicks in eurem Windows das Bild auf dem Monitor etwas verbessern könnt. Die Stichworte lauten „ClearType“ sowie „Farbkalibrierung“ des Monitors. Es ist nichts großes, der Effekt ist aber sehr schön.

ClearType

Mit aktiviertem ClearType wird beeinflusst, wie Schrift auf eurem Bildschirm gerendert wird. Durch eine Kantenglättung (auf Subpixel-Basis) wird die Schrift besonders auf LCD-Bildschirmen mit geringer Pixeldichte, also zum Beispiel jedem gängigen Full-HD-Monitor mit ~24 Zoll, verbessert.

Euch ist sicherlich schon einmal aufgefallen, dass auf eurem Smartphone, die heutzutage fast schon irrsinnige Pixeldichten haben, die Schrift an den Rundungen ein Vielfaches feiner aussieht, selbst bei kleinen Buchstaben. Kurz: Die Schrift wirkt weniger kantig/“pixelig“.

Doch wenn die Pixeldichte beim großen Monitor einfach nicht da ist, kann man wenigstens mittels der ClearType-Technologie die Kanten etwas abrunden. Wenn ClearType mit hoher Pixeldichte zusammenkommt, dann ist das übrigens wie Eiscreme für die Augen. 🙂

ClearType findet ihr, in dem ihr das Stichwort einfach in der Windows-Suche oder den Windows-Einstellungen eintippt. Die Suche findet ihr in der Regel unten rechts (für die weniger versierten Leser). Nach dem Aktivieren müsst ihr noch mehrere Textbeispiele anklicken, um die Anzeige auf eure Bedürfnisse beziehungsweise euren Bildschirm zu kalibireren. Der Effekt lohnt sich.

ClearType: an vs. aus

ClearType: an vs. aus

Farbkalibrierung

Eine Farbkalibrierung sowie eine Anpassung des Gamma-Wertes bringen ein besseres, eindrucksvolleres und schöneres Bild auf den Bildschirm. Auch hier findet ihr unter dem Stichwort „Farbkalibrierung“ in der Windows-Suche den gewünschten Unterpunkt.

Mit der Kalibrierung habe ich zum Beispiel feststellen können, dass mein Monitor ein bisschen zu viel grün dargestellt hat. Mit dem Gamma-Wert, der auf die Kalibrierung folgt, stellt ihr ein, wie das Verhältnis aus kräftigen Farben und blassen Farben ist. Hier musste ich den Gamma-Wert etwas erhöhen. Übertreibt es aber nicht, die Farben sollen zwar nicht flach wirken, aber beim besten Willen bitte auch nicht übersteuert.

Die Farbanpassung kann auch direkt am Monitor und zunächst unabhängig vom Betriebssystem vorgenommen werden, und dort sollte auch zuerst angesetzt werden. Mit der Windows-Kalibrierung ist es aber möglich mittels Vergleichsbildern auf dem Bildschirm den Feinschliff vorzunehmen.

Für mich haben diese zwei Punkte eine gute Verbesserung gebracht. Diese beiden Punkte stehen bei einer neuen Windows-Installation bei mir auch immer ganz weit oben auf der To-Do-Liste.

PS: Frohes Neues Jahr liebe Leser! Sorry, ich war bis jetzt im neuen Jahr etwas faul.

PPS: Natürlich ist das keine brandheiße Neuigkeit, aber der ein oder andere wird es sicherlich nicht gewusst haben. Insofern, freut mich wenn ich helfen konnte.

Weitere Informationen:

Philipp Schuster

Ich bin Philipp und studiere Informatik an der TU Dresden. Meine Interessen sind sehr breit gefächert und reichen von Web und Technik über Social Media und Programmierung bis hin zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Außerdem blogge ich hier bereits seit Anfang 2014 regelmäßig und es macht mir großen Spaß! Get To Know Me!

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