Meine Gedanken zu Google Glass

Google Glass ist immer mehr verbreitet und ich möchte gerne einmal meine Gedanken zu diesem äußerst interessanten Produkt mit der Welt teilen.

Überall von jedem Fotos machen, na klar…

Ich beginne mal mit den Datenschutzaspekten beziehungsweise den Datenschutzbedenken, denn diese regen mich am meisten auf! Laut den Kritikern wird jeder Glass-Nutzer von allen Leuten plötzlich auf hinterlistigste Art und Weise Fotos schießen und die werden natürlich sofort geteilt und man macht sich natürlich über die „Opfer“ lustig und so weiter.. Würg. Als Kameras, später Handys und zuletzt die Smartphones aufkamen gab es diese Panik genauso. Und fühlst du dich verfolgt und belästigt und werden ständig Fotos von dir gemacht? Nein?! Oh wie überraschend, das verwundert mich nun aber sehr ;p. Aber nun mal ehrlich: Wer bitte würde die ganze Zeit skrupellos von allem beteiligten Fotos schießen, diese Teilen etc. und dafür seine Freizeit und Akku-Leistung verschwenden? Genau: Genauso wenig Leute wie mit einem Smartphone, Kamera oder Sonstwas. Das ist kein datenschutzrechtlicher Aspekt, sondern viel mehr eine Frage des gesunden Menschenverstandes! Datenschützer sind ja auch gut und wichtig, aber ich finde hier wird einfach an der falschen Stelle kritisiert oder zumindest deutlich mehr kritisiert als nötig. Ja fast schon Innovationsbremsen die mit leeren Aussagen Stimmung machen wollen gegen dieses doch äußerst interessante Produkt.

Da mich diese Leute so ankotzen, würde ich Google einfach vorschlagen vor die Kamera eine kleine Schutzlinse zu bauen so wie man es von Digital-Kameras kennt. Diese Linse könnte dann in der Farbe des Gestells sein und immer wenn die Kamera an ist zur Seite fahren, damit man sieht ob die Kamera momentan aktiv ist. So schwer sollte das nicht umzusetzen sein und die nervigen Innovationsbremsen wären auch zufrieden. Doch wenn jemand eine andere Person wirklich fotografieren will, dann schafft er das auch so oder so, aber das wissen die wohl scheinbar nicht 😮 .. Also wäre der Punkt für mich geklärt.

Viele sage: „Eine Datenbrille von Google? Nein Danke!“ um es noch harmlos zu formulieren (da gibt es Aussagen, bei denen einem schlecht werden kann). Von wem denn sonst? Wie soll sie sonst nützliche Informationen liefern, dass kann keiner besser als Google aufgrund der Vielfältigkeit seiner Dienste und Produkte und der vom Nutzer freiwillig zur Verfügung gestellten Daten! Außerdem ist Google das transparenteste und datenschutzfreundlichste Unternehmen unter den Web-Giganten. Man hat Einblicke in die Datensammlung, kann diese beschränken, rückgängig machen und es gibt eine sehr ausführliche und leicht verständliche Datenschutzerklärung, aber ich merke schon ich schweife ab..

Bei Google wird global mehr auf Datenschutz geschaut als bei einem Start-Up mit einer eigenen Datenbrille. Google kann und will sich einen „Skandal“ nicht leisten und bei Google sind die Daten sicher (vor Hacks etc…). Ergo: Es ist für mich eindeutig und ein nicht abzuschlagendes Argument, dass eine Datenbrille von Google sowohl in Funktionen als auch in Datenschutz-Aspekten sehr gute und große Vorzüge bietet, zumindest oder vor allem im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Hersteller. Auch wenn einige von den teils idiotischen Spiegel-Online-Kommentatoren mich für diese Aussagen, nein Fakten, am liebsten steinigen lassen würden, von diesen Menschen halte ich nichts, da: Siehe Abschnitt: Glass als Innovation für die Zukunft

Produktivität

Ich habe leider noch nicht die Möglichkeit gehabt eine Glass in echt testen zu können, würde es aber sehr gerne mal probieren! Denkbare Einsatzmöglichkeiten wären bei mir vor allem beim Fahrrad Fahren das Aufnehmen der Strecke und schnelles Teilen von dem was ich auf meiner Fahrrad-Tour gerade sehe, falls ich zum Beispiel mal gerade einen tollen Ausblick habe. Navigation beim Radfahren ist natürlich auch sehr cool, damit man bedenkenlos unbekanntes Terrain befahren kann und sich in der Stadt auch mal besser orientieren kann. Und dann wäre natürlich noch Google Now da um das ganze noch weiter zu verbessern. Ich würde wirklich gerne so ein Ding haben und auch gerne und viel nutzen, da ich mir vorstellen kann, dass es sich gut und hilfreich in den Alltag integrieren lässt.

Eine der Innovationen für die Zukunft

Anstatt wie es die ganzen Datenschützer und sonstigen Kritiker verteufeln, sollte man Google dankbar sein für die Entwicklungen oder sie zumindest halbwegs interessiert verfolgen und sich (anschließend nach dem Marktstart und öffentlichem Langzeittest) eine objektive und sachliche Meinung bilden. Das letzte große Ding waren Smartphones, und jetzt kommen eben die Wearables. Google setzt sich hier entgegen vieler Kritik für Innovation und Zukunft ein! Ob es am Ende ein Erfolg wird oder nicht sei für das Erste mal dahingestellt, aber diese Jungs dort machen sich Gedanken um unsere Zukunft. Ohne Leute die sich nicht hinter ihre Ideen klemmen obwohl es Kritik gab/gibt, hätten wir heute essentielle Dinge nicht, wie Autos, Flugzeuge oder das Internet.

Man sollte keine Firma für ihre Entwicklungen verteufeln. Ohne Entwicklungen gibt es keinen Fortschritt und da Fortschritt und Entwicklungen in den letzten Jahrhunderten schnelle und moderne Dinge wie Logistik/Infrastruktur und vor allem das Internet hervorgebracht haben, sehen wir einer Zukunft voller Innovationen entgegen! Überlegt euch folgendes: Wenn wir jetzt kein Internet und keine Flugzeuge hätten, wir aber wüssten, dass wir diese Dinge haben könnten, aber auch wissen, dass wir diese Dinge nur nicht haben, da vorherige Generationen absichtliche Innovationsbremsen waren, wären wir da alle nicht ziemlich enttäuscht und wütend? Klar, keine Frage! Wollen wir eine Generation sein die von der (über-)nächsten Generation als eine solche angesehen wird? Nein! Also her mit Glass und anderen solchen vielleicht noch „komisch“ wirkenden Produkten! Einfach mal testen wie es damit läuft und dann urteilen, anstatt wie es die Spiegel-Online-Kommentatoren ach so gerne machen Glass zu verdammen. Als Beispiel könnte man hier die Concorde nennen. Man hat versucht ein ziviles Flugzeug zu bauen, dass mit Überschall fliegen kann und es hat eben nicht im Ganzen funktioniert, aber man hat es immerhin probiert! Und mit den jetzigen Trends wie Glass ist es sehr sehr ähnlich! Einfach die Dinge auf den Markt werfen und schauen wie es läuft bevor gemeckert wird. Probieren, Probieren!

Fazit

Google Glass wird von Innovations-Feindlichen Kritikern aus unrechtmäßigen Gründen verteufelt, doch ich sehe diese Gründe weitaus weniger kritisch als sie dargestellt werden! Ich sehe diese Menschen derzeit einfach nur als Innovationsbremsen an. Warum habe ich gerade versucht einigermaßen ausführlich zu erklären. Ich hätte gerne eine Glass oder würde zumindest gerne endlich mal eine testen! 🙂

Philipp Schuster

Ich bin Philipp, studiere Informatik an der TU Dresden und arbeite als Werkstudent im Bereich Software-Entwicklung bei T-Systems MMS. Ich bin 20 Jahre alt und beschäftige mich in meiner Freizeit gerne mit meinem Blog, Programierung, Technik, aber auch mit Joggen und vielen anderen Dingen. Get To Know Me oder schreibt mich an!

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