Tiefe Google Drive Integration in ChromeOS

Auf Chromebooks steht generell wenig Speicherplatz zu Verfügung, da die verbauten SSDs meistens nur 16GB Speicherplatz haben. Viel mehr braucht man eigentlich aber auch nicht, da das System schlank ist und ein Chromebook eher als Zweitcomputer gedacht ist auf dem nicht alle eigenen Daten gespeichert werden. Außerdem liegen im Idealfall eigene Dateien wie die eigene Musik in Play Music gespeichert vor und Bilder, Videos etc. in Google Plus und Google Drive. Das eigene Drive wird in das System eingebunden, als wäre es eine zweite Festplatte. Das ist sehr praktisch, da man einerseits lokale Dateien per Drag & Drop im lokalen Dateimanager zwischen Drive und Chromebook verschieben kann und anderseits auch bei Webseiten die einen Datei-Upload anbieten direkt auf das eigene Drive zugreifen kann.

Wechsel zwischen lokalen und Drive-Dateien im lokalen Dateimanager

Lokaler Dateimanager kann auf das eigene Drive zugreifen.

Der lokale Dateimanager kann auf das eigene Drive zugreifen und die Dateien darin managen.

Oben links kann man sehr einfach zwischen den lokalen und den Drive-Dateien wechseln. So ist auch ein einfacher Drag & Drop zwischen den beiden möglich um zum Beispiel ein paar Screenshots vom Chromebook oder heruntergeladene Bilder schnell in die Cloud zu verschieben. Vom Feeling her ist das wie eine zweite Festplatte und man muss nicht erst Drive im Web aufrufen und den Hochladen-Button antippen. Zum Vergleich noch mal die lokale Dateiansicht:

Einfacher Wechsel zwischen lokalen und Drive-Dateien.

Der lokale Dateimanager ermöglicht ein einfaches Wechseln zwischen den lokalen und den Drive-Dateien.

Weitere Drive-Funktionalitäten

Offline-Dateien

Lokaler Dateimanager hat Zugriff auf lokal gespeicherte Google Docs Dokumente.

Über den lokalen Dateimanager kann man seine Offline-Gespeicherten Google Docs Dateien einsehen und aufrufen zum bearbeiten.

Man hat in der Drive-Ansicht die Möglichkeit die offline gespeicherten Dateien einzusehen um diese aufzurufen und bearbeiten zu können. Das sind im Prinzip die offline gespeicherten Google Docs-Dokumente der Drive Web-App. Außerdem hat man die Möglichkeit bei Nicht-Drive-Dateien einen Rechtsklick zu setzen und diese Offline verfügbar zu machen. Was sich mehr anbietet, Dateien Offline verfügbar zu machen oder die entsprechenden Dateien einfach in das lokale Verzeichnis zu verschieben, muss jeder für sich selber entscheiden. Ersteres dürfte der Übersichtlichkeit dienen um das lokale Verzeichnis „frei“ für Downloads und Screenshots zu halten.

Offline-Dateien vom lokalen Dateimanager sind die Offline-Dateien der Drive-Web-App.

Der lokale Dateimanager zeigt bei den Offline-Drive-Dateien die selben Dateien an, die die Drive-Web-App offline gespeichert hat.

Teilen

Man kann außerdem seine Dateien direkt aus der Drive-Ansicht im lokalen Dateimanager mit anderen Teilen und die für einen selber freigegebenen Dateien anderer Nutzer einsehen.

Lokaler Dateimanager kann Drive-Dateien auch teilen.

Über den lokalen Dateimanager können Drive-Dateien auch geteilt werden.

Dateimanagement

Da das eigene Drive wie als lokale Festplatte eingebunden ist, kann man in Web-Diensten die Upload-Funktionen für Dateien anbieten sehr einfach die eigenen Drive-Dateien hochladen. Entweder per Drag & Drop oder durch direkte Auswahl.

Drive-Dateien über den lokalen Dateimanager in Webdiensten hochladbar

Mit dem lokalen Dateimanager kann man auch seine Drive-Dateien in Webdiensten ganz einfach hochladen.

Fazit

In ChromeOS wurde Drive einer tiefen Integration unterzogen, die die Drive-Cloud noch benutzerfreundlicher einbindet und selbst verständlich noch mehr Menschen vom eigenen Produkt überzeugen soll. Über den lokalen Dateimanager ist man je nach Zweck nochmals ein bis zwei Klicks näher am eigenen Drive als wenn man erst die Web-App öffnen muss. Mir gefällt diese Integration sehr gut, da ich Drive selbst sehr gerne nutze und es für mein Dateimanagement und meine Dokumente tolle Möglichkeiten, vor allem aufgrund der ebenen genannten Fakten, bietet.

Philipp Schuster

Ich bin Philipp, studiere Informatik an der TU Dresden und arbeite als Werkstudent im Bereich Software-Entwicklung bei T-Systems MMS. Ich bin 22 Jahre alt und beschäftige mich in meiner Freizeit gerne mit meinem Blog, Programierung, Technik, aber auch mit Joggen und vielen anderen Dingen. Get To Know Me oder schreibt mich an!

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